Posts

21.04. La Habana

Der Biorhythmus scheint wieder in Ordnung und wir frühstücken bei Mario und Isabella. Beide sind sehr freundlich und wir unterhalten uns mit Händen und Füssen. Einige Worte lassen sich aus dem Lateinischen und Englischen herleiten und so erfahren wir, dass Mario Junior 24 Jahre alt ist und gemeinsam mit seinem Bruder Pablo (20) gerade den Führerschein macht (dos hermanos = 2 Brüder). Mario und Isabella sprechen kein Englisch, da dies zu ihrer Studienzeit nicht gelehrt wurde und sogar tabu war. Heute lernen die Kinder auch englisch. In Vinales gibt es 4 Hotels und ca. 1.600 private Unterkünfte. Es kommen mittlerweile viele Touristen und es ist nach der Meinung von Mario Senior alles super sicher. Keine Drogen und keine Kriminalität. Zum Abschied drückt er uns noch seine Visitenkarte in die Hand und bittet uns, sein Casa an Freunde zu empfehlen oder wieder bei Ihnen vorbeizukommen, wenn wir mal wieder in Vinales sind. Wir verabschieden uns und es geht auf die vorletzte Etap...

Bilder, Bilder, Bilder

Bild

20.04. Wanderung durch das Tal von Vinales

Nach langem Schlaf geht es wesentlich besser. Fieber ist weg. Kopfschmerzen sind weg. Alles andere so lala. Aber ich bin nicht alleine. Ein Drittel der Gruppe liegt flach. Was ist da nur los? Dennoch versuchen alle an der Wanderung teilzunehmen. Vor allem die, die sich genau darauf gefreut haben. Wegen Rücken (was ein Wrack dieser Mann) hatte ich eher Angst davor, aber mit leichtem Gepäck hat es sogar richtig Spaß gemacht. Das können Britta und Ingrid nicht behaupten. Sie werden unterwegs von einem Ochsenkarren aufgegabelt und zurückgefahren. Ausfall. Gert, Koste, Beatrice und Elisabeth laufen bis zum Ende mit, aber so ganz auf der Höhe sind sie nicht. Unser Guide Nelson führt uns durch die Wanderung. Alleine hätten wir es natürlich nicht geschafft ;-) Er bleibt an jedem Grashalm und an jedem Baum stehen und erklärt. Fast alle hören interessiert zu. Ich habe noch so viele Hobby-Botaniker auf einem Haufen gesehen. Ich würde gerne mal eine HÜ machen, was bei j...

19.04. Tabakfabrik, Künstlerprojekt und kompletter Systemausfall

Besuch eines Projektes von einem Künstler für Kinder und Jugendliche mit Down Syndrom. Der Künstler, dessen Namen ich mir nicht merken konnte, hat dieses Projekt ins Leben gerufen, da seine Tochter unter dem Down Syndrom leidet. Hierher kommen täglich Kinder und Jugendliche, welche von freiwilligen Helfern betreut werden. Die Kinder bekommen hier eine Aufgabe, wobei sich alles im kreativen Bereich abspielt: Malerei, Tanz und Musizieren. Wir werden herzlich begrüßt und direkt mit einem einstudierten Tanz empfangen. Die Kinder haben sichtlich Spaß und die Gruppe lässt sich mitreißen. Das Projekt wird vorgestellt und am Ende besteht die Möglichkeit, Bilder zu kaufen, was einer Spende gleich kommt. Es gibt zwar staatliche Unterstützung, dennoch mangelt es immer an Geld für professionelle Helfer. Anschließend besichtigen wir eine Zigarrenmanufaktur. Fotografieren verboten :-( Allerdings sehr interessant, wie aufwendig eine Zigarre hergestellt wird, da alles per Hand geschieht....

18.04. Che Guevara Mausoleum und Große Überfahrt bis nach Soroa

Da gestern (Ostermontag) das Mausoleum geschlossen war, steht der Besuch heute auf dem Plan, bevor es dann nach Soroa in eine der bedeutendsten Tabakregionen Kubas geht. Ich habe nicht alles verstanden, aber in dem Mausoleum liegen auch die sterblichen Überreste aller in Bolivien getöteten Rebellen. Unter anderem auch die von einer gewissen Tanja (Tamara Bunke). Siewar eien Deutsch-Argentinierin und hatte sich den Rebellen angeschlossen. In Kuba wird sie als Heldin verehrt, aber in Deutschland gibt es wohl Mutmaßungen, dass sie eine Verräterin sein könnte und das Versteck an die Russen verraten hat, welche diese Information dann an die bolivianische Armee weitergegeben hat. Das werde ich mir zurück in Deutschland aber alles mal genauer anschauen. Es wird auch das Geheimnis gelüftet, warum Ernesto Guevara einfach nur "Che" genannt wird. In Argentinien spricht man sich mit "Che" an, was so viel bedeutet wie "Kumpel oder Freund" oder auch nur al...

17.04. Santa Clara, gepanzerter Zug und Freizeit

Heute geht es nach Santa Clara in der Mitte der Insel. Es ist die Stadt Ernesto Che Guevaras. Für mich persönlich einer der erhofften Höhepunkte. In Santa Clara ist er zum Greifen nahe und die Stadt wird als "seine" Stadt bezeichnet. Am Platz der Revolution gibt es ein großes Denkmal zu seinen Ehren und ein Mausoleum sowie ein angeschlossenes Museum. Wir besichtigen den gepanzerten Zug, den er mit seinen Guerillas erobert hat. Und wir erfahren ein wenig zur Geschichte. Da es Ostermontag ist, hat aber das Mausoleum geschlossen. Den Nachmittag verbringen wir außerhalb Santa Claras in einer großen Hotelanlage mit Bungalows. Am nächsten Tag erwartet uns eine anstrengende Reise in den Norden bis nach Soroa. Daher ruhen wir uns aus. Am Abend nach dem Essen rauchen wir endlich die erste Zigarre. Später in Soroa werden wir eine Tabakfabrik besuchen und dafür müssen wir üben ;-)

16.04. Cienfuegos und Bergfest

Tja, die Hälfte der Reise ist schon vorbei :-( Aber das Glas ist ja halbvoll :-) Diesmal fahren wir tatsächlich mit einem großen Ausflugsboot durch die Bucht von Cienfuegos. Auf dem Oberdeck im Schatten mit einem Cuba Libre :-) Gut es war natürlich noch ein wenig früh für Alkohol, aber wer wird denn im Urlaub so genau sein? Nur an meinen Visionen muss ich arbeiten. Im Prinzip hat ja alles doch gestimmt. Nur Zeit und Ort waren falsch ;-) Nach der Bootsfahrt kurzer Besuch der "Jagua-Bucht". Hier wohnt es sich für hiesige Verhältnisse eher nobel. Mein erster Eindruck hat mich ein wenig an den Ocean Drive in Miami erinnert. Natürlich gibt es keine wirkliche Ähnlichkeit, aber dennoch fühlte ich mich daran erinnert. Kleine Häuschen am Meer, Club mit Swimmingpool und am Ende eine alte Villa. Da könnte man es sehr gut aushalten. Zumal eine angenehme Brise weht. Der Rest des Tages ist frei und wir bleiben ein wenig in der Villa (heute ein Restaurant, welches zu...